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FRAGEN UND ANTWORTEN AUF OFT GESTELLTE FRAGEN
 

Hier erhalten Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema JOS-Verfahren
 

JOS-Verfahren


JOS-Verfahren


Q. 1. Seit wann gibt es die Jos Düsen bereits im Einsatz in der Denkmalpflege und Reinigungstechnik?


Die Jos-Düse wird nun seit ca. 12 Jahren bei allerlei Reinigungsarbeiten benutzt. Die Düse wurde als Alternative zum herkömmlichen Sandstrahlen oder Hochdruckreinigen geschaffen, um mit Niederdruck und der Beimengung von Wasser Reinigungen an Objekten durchzuführen, die weder hohe Arbeitsdrücke, noch große Mengen an Wasser erlaubten..



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Q. 2. Sind die heutigen Düsen verbessert worden oder handelt es sich immer noch um den Urzustand?


Der Urzustand der Düse wäre heute nicht mehr marktgerecht, da die Düse den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen würde. So wurde das Innenleben mehrfach überarbeitet um eine deutlich längere Haltbarkeit von 5 bis 7 Tonnen Strahlmittel im Vergleich zu früher 2 bis 3 Tonne zu erreichen. Es wurden ständig Verbesserungen erprobt und umgesetzt, was bis dato zur Jos-Düse der 4. Generation geführt hat.



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Q. 3. Warum hält die Düse nur 5 bis 7 Tonnen Strahlmaterial aus und geht dann kaputt?


Durch die Schleifwirkung des Strahlmaterials wird das Innenleben der Düse erheblich angegriffen. Durch diese ständige Belastung des Material wird stetig ein Teil der Oberflächen abgelöst bis schließlich nichts mehr vorhanden ist und das Strahlmittel durch die Kunststoffummantelung durchkommt. Bei den jetzt genutzten Materialien haben wir die unserer Meinung nach maximale Haltbarkeit erreicht und denken, daß diese auch preislich nun angemessen ist.



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Q. 4. Warum soll auf ausreichende Wasserbeimengung geachtet werden und nicht trocken gestrahlt werden?


Das Wasser hat einen schmierenden Effekt und schützt somit das Innenmaterial vor zu aggressiver Belastung durch das Strahlmittel. Ohne ausreichendes Wasser wird das Innenleben deutlich schneller verschleißen und somit ist die Düse teilweise nach 2 bis 3 Tonnen defekt. Dies sollte bei einer Kalkulation für das Trockenstrahlen unbedingt beachtet werden.



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Q. 5. Welches Zubehör benötigt man um mit Jos arbeiten zu können?


Grundsätzlich benötigt man zu all unseren Anlagen einen Kompressor mit einem Arbeitsdruck von 6 bar und einer Luftleistung von mindestens 2.400 Litern pro Minute. Ferner sollte am Einsatzort  ein Wasseranschluß und eine Steckdose (220V 50 Hz.) verfügbar sein.



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Q. 6. Welche Flächenleistung pro Stunde kann ich erwarten?


Eine von Abgasen und Verrußungen verschmutzte Ziegelwand kann eine Flächenleistung von 15 bis 20 qm aufweisen, dagegen eine Sandsteinfassade mit Graffitybeschmierungen kann gar nur 4 bis 5 qm pro Stunde als Ergebnis erzielen. Wir empfehlen daher vor Kalkulation einer Baumaßmahme unbedingt eine Bemusterung vorzunehmen und aufgrund dieser eine Preis zu ermitteln.



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Q. 7. Wie hoch sind die Verbrauchsmengen des Strahlmediums?


Auch hier gibt es keine fest Formel. Die Menge hängt immer von dem Grad der Verschmutzung ab. Wir empfehlen auch hier eine Bemusterung vorzunehmen und sich so einen Eindruck verschaffen zu können.



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Q. 8. Ist es notwendig vor dem Strahlen eine Auffangwanne zu bauen?


Der Bau einer solchen Vorrichtung hat den Zweck, daß das Schmutzwasser und die abgelösten Schmutzpartikel nicht ungehindert in Grundwasser oder den Boden gelangen können. Ferner erleichtert diese Maßnahme die Aufräumungs- und Entsorgungsarbeiten erheblich, da man den Schutt nach Fertigstellung der Strahlarbeiten einfach samt der Folie auf dem Bauschuttmüll entsorgen kann.



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Q. 9. Welche Vorschriften und Umweltauflagen gibt es für Arbeiten mit Jos?


In vielen Kommunen gibt es unterschiedliche Vorschriften bezüglich des Arbeitens und der Entsorgung. Diese Auflagen können bei jeder Gemeinde oder Kommune erfragt werden und müssen strengstens eingehalten werden, da dies sonst erhebliche Bußgelder nach sich ziehen kann. Nach unserem Kenntnisstand ist die Installierung einer Auffangvorrichtung in nahezu jeder Kommune vorgeschrieben. In Deutschland sind z.B. mindestens die berufsgenossenschaftlichen Regelungen für den Umgang mit Druckstrahlgeräten zu beachten.



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Q. 10. Welcher Arbeitsdruck sollte verwendet werden?


Der Arbeitsdruck genau wie die Menge des Strahlmediums richtet sich nach der Härte und Empfindlichkeit der Oberfläche und kann nicht pauschal mit einem Faktor angegeben werden. Es empfiehlt sich bei Beginn einer Ausführung oder Bemusterung, sich langsam mit Arbeitsdruck und Granulatmenge steigern bis man eine gute Effizienz bei größtmöglicher Schonung der Oberfläche erzielt hat. Oft sind aber Arbeitsdrücke bereits im Leistungsverzeichnis des Auftraggebers vorgegeben!



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Q. 11. Ist der Druck, der mir auf dem Manometer angezeigt wird, auch der Druck der auf der Oberfläche auftrifft?


Nein, da die Pressluft samt Granulat in einem 30 Grad Winkel in die Düse eingeschossen wird trifft dieser Strahl ja zuerst auf die Innenfläche und verliert somit bis zu 50% an Druck. Somit trifft auf der zu reinigen Oberfläche ungefähr der halbe Arbeitsdruck des Manometers auf.



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